Norwegen!

Lange haben wir darauf hingefiebert, viele Monate geplant und uns noch länger drauf gefreut!

Schon länger hatten wir das Land der Fjorde und der Trolle im Visier und dieses Jahr sollte es nun endlich klappen.

Die Fähre war gebucht, die grobe Route geplant ... yeah, es kann losgehen!

Anfang August starten wir bei schönstem Sommerwetter Richtung Norden. Nach Hamburg, genauer gesagt. Obwohl wir ja nun überhaupt keine Stadtmenschen sind, gefällt uns Hamburg mit seiner weltoffenen Art sehr gut und da wir schon ewig nicht mehr da waren, war  ein Stopp mehr als überfällig.

Als Übernachtungsplatz haben wir uns das Campingland an der Elbe ausgesucht, ein wirklich schöner, naturnaher Campingplatz direkt am Elbufer. Ganz nach unserem Geschmack! Nach 8 Stunden Fahrt kommt uns der schöne Platz unter alten Bäumen gerade recht, chillen ist angesagt! Aber nicht lange, denn als ich nach einem Stündchen den Blick hebe, sehe ich was? Genau, einen kleinen, feinen Sandstrand, der sich da gerade bei Ebbe bildet. Toll!

Schlagartig erwacht unsere Entdeckerlust und wir machen einen kleinen Strandspaziergang am immer breiter werdenden Strand entlang. Wir finden Muscheln und kleine Krebse, der Wind bläst uns um die Ohren und überhaupt ... wir fühlen uns schon wie am Meer!

Unser Stellplatz, fein, oder?
auf Schatzsuche ;-)
auf Schatzsuche 😉
ein toller Strand bei Ebbe
ein toller Strand bei Ebbe

Nach diesem absolut gelungenen Urlaubseinstieg geht`s am nächsten Morgen zum Sightseeing rein nach Hamburg. Mit der S-Bahn, denn auf eine stressige Fahrt und noch stressigere Parkplatzsuche mit dem Wohnmobil haben wir keine Lust. Das klappt ganz gut vom Campingland an der Elbe aus. In ca. 15 Kilometer Entfernung gibt es einen Park&Ride Platz an der S-Bahn, wo man auch mit dem Wohnmobil gut parken kann. Von da aus sind es keine 45 Minuten nach Hamburg rein. Also alles ganz entspannt! Ein Tipp: rätselt nicht so lange vor dem Ticketautomaten  wie wir, sondern kauft euch ein Gruppen-Tagesticket. Das kostet um die 10 Euro und ihr könnt damit den ganzen Tag alle Busse, S-Bahnen usw. benutzen. Das Ticket gilt auch für Familien!

In Hamburg schauen sich Mann und Kind das Miniaturwunderland an, ich selbst gruselige mich lieber 1,2 Stündchen im Dungeon, beides sehr zu empfehlen! Dass meine zwei Süßen aus dem Miniaturwunderland nicht mehr herauszubekommen sind, verschafft mir genug freie Zeit für einen kleinen Bummel durch die Speicherstadt in Richtung Hafen. Immer wieder toll!

Hamburg Speicherstadt
Hamburger Speicherstadt

Zusammen machen wir dann alle noch eine Hafenrundfahrt und dann reicht es uns auch an Touri-Konsum und wir brechen den Heimweg an. Zurück am Pendlerparkplatz sind wir froh, dass das Wohnmobil noch unversehrt da steht und starten gut gelaunt in eine schöne Abendfahrt. Wir fahren noch ein Stündchen bis zum Wohnmobilstellplatz in Bad Segeberg und dann reicht es auch für heute!

Am nächsten Morgen steht der lange Ritt durch Dänemark zur Fähre in Hirtshals an. Trotz viel Urlauberverkehr kommen wir gut durch und es fährt sich recht entspannt. Kein Wunder, schließlich sind wir nicht mehr in Deutschland!

Während der Fahrt fängt es an zu regnen und ich fürchte schon um meinen Strandspaziergang, auf den ich mich schon ewig freue. Aber nein, kurz vor Hirtshals reißt der Himmel auf und die dänische Nordseeküste zeigt sich in ihrer ganzen Pracht!

Der Campingplatz in Hirtshals (den wir übrigens über den sehr ausführlichen Reisebericht auf transitfrei gefunden haben), liegt wunderschön oberhalb des Strandes und von fast jedem Stellplatz aus kann man das Meer sehen. Außerdem ist hier eine ganz eigene Atmosphäre, da der Platz fast ausschließlich von Urlaubern genutzt wird, die am nächsten Tag auf die Fähre nach Norwegen wollen. Man schaut also permanent in glückliche Gesichter. In unsere auch 🙂 .

Campingplatz Hirtshals
Der Campingplatz in Hirtshals - ein Traum!

Wenn ihr in Hirtshals seid, schaut euch unbedingt den Leuchtturm an! Ihr seht ihn schon vom Campingplatz aus und es sind keine 10 Minuten durch die Dünen dorthin. Wunderschön und blendend weiß steht er mitten in den grünen Dünen, dahinter das blaue Meer und davor die dänische Flagge in fotogenem Rot. Muß ich mehr schreiben?

Leuchtturm HirtshalsAber natürlich ist er nicht nur von außen wunderschön, auch eine Besteigung lohnt sich unbedingt! Von oben habt ihr eine traumhafte Aussicht über`s Meer, den Campingplatz und die Dünen.

Danach bietet sich ein Strandspaziergang an, was wir auch ausgiebig machen. Hach, ich liebe diesen Wind, die Wellen und das Meer!

Strand Hirtshals
oben am Leuchtturm, hinten rechts seht ihr den Campingplatz

Strand Hirtshals

Strand Hirtshals
ein glückliches Kind 😉

Strand HirtshalsStrand Hirtshals 6Mit einem ziemlich nassen, aber glücklichen Kind kommen wir wieder am Camper an und genießen noch einen traumhaften Sonnenuntergang, während dem es allerdings schlagartig empfindlich kühl wird. Ein kleiner Vorgeschmack auf das, was uns in Norwegen erwarten soll 😉 .

Sonnenuntergang HirtshalsAm nächsten Morgen können wir noch ganz gemütlich frühstücken, denn die Fähre geht erst um 12 und es sind nur 5 Minuten Fahrzeit bis zum Terminal. Von Hirtshals aus kann man wahlweise mit Color Line oder mit Fjordline nach Norwegen übersetzen. Color Line braucht eine Stunde länger. Wir haben uns trotzdem dafür entschieden, weil Fjordline auf der Strecke die Fjordcat, einen Hochgeschwindigkeitskatamaran einsetzt. Und schnell ist zwar schön, aber oft auch sehr schaukelig und das brauch ich ja nun gar nicht. Dazu kommt das Risiko, dass die Fjordcat bei sehr starkem Wellengang nicht mehr fährt. Das die Entscheidung für Color Line goldrichtig war, sollten wir übrigens in Norwegen noch von mehreren Familien bestätigt bekommen, die sich für die schnellere Fjordcat entschieden haben und doch teilweise sehr leiden mußten. Wellen verträgt halt nicht jeder...

Die Überfahrt mit Color Line dauert 3 Stunden und 15 Minuten und ist auch mit Kindern sehr angenehm. Das Schiff ist hochwertig ausgestattet und alles ist sauber und gepflegt. Das kennen wir von den Korsikafähren auch anders! Wenn es den Kids langweilig wird, kann man auf Besichtigungstour durch die Fähre gehen, vorn im Bug befinden sich mehrere Shops und ein Supermarkt und es gibt eigentlich immer was zu sehen.

Für uns vergeht die Fahrt jedenfalls wie im Flug und ehe wir es uns versehen, sind wir auch schon in Kristiansand. Schon die Einfahrt in den Hafen, vorbei ein kleinen Inselchen und Schären ist ein Erlebnis und soll uns einen Vorgeschmack auf die landschaftliche Schönheit und Vielfalt des Landes geben!

Erster Anlaufpunkt ist das Küstenstädtchen Mandal, gerade mal eine Dreiviertelstunde von Kristiansand entfernt. Der Camping Sandnes in Mandal liegt wunderbar am einem großen Fluss, leider durch die Uferstraße von diesem getrennt, sonst wäre er perfekt. In der Rezeption werden wir von einem riesigen Elch-Kopf nebst einem wirklich sehr freundlichen Inhaber begrüßt, von welchem wir auch gleich noch ein paar Tipps für schöne Wanderungen in der Umgebung bekommen.

Eine erste kleine Minitour von 20 Minuten nehme ich mir gleich noch am Abend vor, nichts besonderes, aber sie führt auf einen wirklich tollen Aussichtspunkt über dem Camping und den Fluss. WOW!

Camping Sandnes Mandal
Auf dem Aussichtspunkt über Camping Sandnes

Am nächsten Tag ist chillen angesagt, nachmittags raffen wir uns aber dann doch noch zu einer kleinen Tour durch den Wald am Campingplatz auf. Wir landen an einem wunderschönen, verwunschenen See. Völlig begeistert hängen wir gleich noch den Abstecher zum  Aussichtspunkt hinten dran und laufen dann doch so 6,7 Kilometerchen. Auf dem Rückweg finden wir Pfifferlinge und somit ist auch das Abendessen gesichert. Ein schöner erster Tag im Land der Fjorde und Trolle!

Camping Sandnes Mandal
am See - ein Platz zum Träumen

Camping Sandnes Mandal

Leider wird das Wetter am nächsten Tag schon schlechter, nun gut, das wussten wir vorher. Ist halt nicht Italien 🙂  . Die regenfreien Stunden am Vormittag nutzen wir also und schauen uns das Städtchen an, welches fast komplett aus weißen Holzhäuschen besteht. Nett, und bei Sonnenschein bestimmt noch einiges hübscher anzusehen!

Dann fängt es so richtig an zu schütten und wir fahren weiter über kleine weiße Straßen in Richtung Setesdal. Trotz des starken Regens sind wir völlig begeistert, fängt doch ein See an, wo der andere aufgehört hat. Unglaublich, wieviel Wasser es in Norwegen hat!

Wir landen in Byglandsfjord, am Camping Neset, der als sehr kinderfreundlich bekannt ist. Das ist er auch, es gibt einen schönen Spielplatz, zwei Hüpfkissen und ganz viel Platz auf den weitläufigen Campingwiesen! Vor allem aber unzählige Zwergkaninchen, die überall auf dem Platz herum hoppeln, eines niedlicher als das andere. Lara ist völlig begeistert und es wird sofort ihr erklärter "Lieblingsplatz".

Camping Nese
knuffige Häschen auf dem ganzen Platz 😉
Camping Neset
Schöner Spielplatz mit vielen, norwegischen Mini-Häuschen!

Für Wohnmobile hat es am vorderen Ende, direkt am Wasser fantastische Stellplätze. Sie sind zwar betoniert, aber darüber können wir hinweg sehen, denn näher am Wasser haben wir noch nie gestanden und werden es auch in den folgenden Wochen nicht mehr. Aus dem Fenster des Wohnmobils heraus wähnt man sich tatsächlich in einem Boot!

Camping Neset
Stellplatz direkt am Wasser, wir beobachten unsere kleine Anglerin vom trockenen Womo aus!
Camping Nese
trotz Regenwetter happy 😉

An diesem "Lieblingsplatz" überstehen wir nun 1,5 Tage Dauerregen, am Morgen des 3. Tages scheint endlich die Sonne! Darauf haben wir gewartet, denn diesen Platz haben wir uns gezielt zum Paddeln ausgesucht! Also flugs das neue Paddelboot (ein Gumotex Seawave, geniales Teil!) aufgepumpt und los geht`s! Wow, was für ein toller See! Der See ist 34 Kilometer lang und von unzähligen Inselchen durchsetzt. Wir wissen gar nicht, wo wir zuerst hinpaddeln sollen! Wir entdecken eine knuffige kleine Insel für ganz für uns allein und beschließen, hier werden morgen am Lagerfeuer Würstchen gegrillt!

paddeln in Norwegen
Startklar!

paddeln Camping Neset

paddeln Camping Neset
Das ist ab sofort "unsere Insel". Ist ja klar, oder?

So der Plan ... als wir am nächsten Morgen aus dem Fenster schauen, scheint zwar wunderbar die Sonne, aber dafür hat es ordentlich Wind. Soviel Wind, dass die Wellen auf dem See Schaumkronen tragen. Definitiv nichts zum paddeln, schon gar nicht bei 10 Grad Wassertemperatur und Kind an Board! Hm, was nun? Der Kriegsrat tagt und beschließt, weiter zu fahren, zumal das Wetter auch wieder schlechter werden soll. Die Tränchen kullern bei Lara, so sehr hat sie sich auf`s paddeln, die Insel und das Lagerfeuer gefreut. Wir trösten und versprechen, dass wir nochmal wiederkommen.

Etwas bedrückt fahren wir weiter entlang der E9 durch`s Setesdal, wunderschön ist es hier! Zwischen Rysstad und Valle biegen wir links ab und fahren ein kleines Bergsträßchen hoch zu einem Wanderparkplatz. Hier habe ich eine schöne Tour rausgesucht, die wir heute noch angehen wollen.

Und wieder einmal dürfen wir eine "norwegentypische", neue Erfahrung machen, die da heißt: plane für Wanderungen in Norwegen mehr Zeit ein als angegeben! Wir sind ja viel in den Bergen unterwegs, aber das hier ist doch was anderes!

Das erste Drittel stiefeln wir komplett durch knöchelhohen Matsch und Wasserlöcher. Am Anfang versuchen wir noch auszuweichen, was sich ziemlich schnell als ziemlich sinnlos erweist. Wir brauchen so viel Zeit, dass wir unser eigentliches Ziel, einen See weiter oben, gar nicht erreichen und vorher umkehren müssen. Sooo schlimm ist das nun aber auch wieder nicht, denn die Tour ist trotzdem sehr schön und die Landschaft der Hammer!

Wanderung Setesdal
alles, was Wiese ist, ist auch Sumpf 😉

Wanderung Setesdal

Wanderung Setesdal
Flussquerungen machen immer Spass!

Wanderung SetesdalWeil es schon so spät ist, als wir zurück kommen, beschließen wir an Ort und Stelle zu bleiben und schlafen direkt auf dem Wanderparkplatz. Die Nacht ist sternenklar und kalt, am nächsten Morgen jedoch begrüßt uns ... genau, Regen,leider!

Also wird es ein Fahrtag. Ein ziemlich langer, wie wir am Ende feststellen. Aber von Anfang an.

Wir fahren weiter entlang der E9 durch`s Setesdal und kommen aus dem Staunen nicht mehr raus. Dieses Tal ist einfach so schön, dass wir schon jetzt beschließen, auf dem Rückweg auf jeden Fall noch mal hier lang zu kommen. Immer wieder gibt es traumhafte Ausblicke auf den Fluss, mal fließt er träge und langsam, weitet sich gar zu einem See und an anderen Stellen schießt er ungestüm durch die Felsen und es bilden sich beeindruckende Stromschnellen. An einer eben solchen Stelle halten wir an. Hier MUSS ich einfach Fotos machen! Wir schnappen uns noch schnell was für ein kleines Vesper und dann ab nach draußen.

Norwegen mit Kindern Wohnmobil
ordentliche Stromschnellen
Norwegen mit Kindern Wohnmobil
die Unglücksstelle 🙁

Und dann passiert es! Ich rutsche auf einem nassen Stein am Straßenrand ab und bleib erstmal 2 Minuten regungslos und nach Luft schnappend liegen. Als ich wieder Luft bekomme, weiß ich nicht so recht, was mir mehr weh tut, mein Arm oder die Rippen. So ein Mist! Der Arm erholt sich wieder bis zum Abend, die Rippen leider nicht, im Gegenteil. Sie quälen mich noch den ganzen Urlaub lang und auch jetzt noch bin ich noch nicht ganz wieder hergestellt. So eine lädierte Rippe macht sich übrigens super im Wohnmobil mit Hubbett, nur zu empfehlen!

Naja, alles ärgern hilft ja doch nichts und die Laune vermiesen lassen will ich mir auch nicht, gerade, wo wir doch noch 2 Wochen in diesem wunderbaren Land vor uns haben. Und überhaupt, wozu gibt es Ibuprofen? Dieses gibt es nun schön regelmäßig zum Frühstück, Mittag und Abendessen und irgendwie lässt es sich damit auch aushalten. Müssen halt die geplanten Touren etwas gemäßigter ausfallen (grummel).

An Touren ist aber erstmal sowieso nicht zu denken, denn es schüttet wie aus Eimern und das ganze 3 Tage lang. Dazu kühlt es sich empfindlich ab und die Temperaturen rutschen unter die 10 Grad Marke.

Zwischenzeitlich sind wir am Eidfjord gelandet, auf einem wieder mal traumhaften Campingplatz. Camping Saebo liegt direkt an einem See oberhalb des Eidfjords und von der Hektik unten am Fjord kommt hier oben nichts an. Im Gegenteil, es ist wunderbar ruhig und idyllisch, die paar Minuten Sonne nutzten wir übrigens, um diese Fotos zu machen:

Camping Saebo Eidfjord

Camping Saebo Eidfjord
Jeder Sonnenstrahl wird genitzt!

Ansonsten ist Alternativprogramm angesagt, welches aus lesen, chillen, Kuchen backen, spazieren gehen im Regen und ähnlichem besteht. Am 2. Tag entschließen wir uns, trotz recht hoher Eintrittspreise das Hardangervidda Natursenter zu besichtigen. Was für eine geniale Idee, die uns echt den Tag gerettet hat! Wir sind nun wirklich keine Museums-Fans, aber dieses hier hat uns begeistert! Lara wollte gar nicht mehr raus und wir haben uns, glaube ich, 4 oder 5 Stunden aufgehalten.

Das Museum ist nur eine gute Viertelstunde zu Fuß vom Campingplatz entfernt und gar nicht so teuer wie zuerst gedacht. Es gibt nämlich Familienkarten, auf die wir auch gleich freundlich am Empfang hingewiesen werden. Eine Familie zahlt mit allen Kindern unter 16 Jahren somit nur 290 Kronen, was bei uns um die 30 Euro waren. Absolut akzeptabel für das, was geboten wird.

Das Museum zeigt die Flora und Fauna der Hardangervidda auf eine völlig neue und interaktive Weise und ist für wirklich alle Altersklassen interessant und sehenswert. Dazu wird ein Film gezeigt, der aus einem Hubschrauber aus aufgenommen wurde. Schon allein dieser Film ist das Eintrittsgeld wert!

Hardangervidda Naturcenter
Die hätten wir auch gerne "in echt" gesehen, hat leider nicht geklappt!
Hardangervidda Naturcenter
Wahnsinnsfilm auf 5 Bildschirmen (hier sieht man nur drei)

Am nächsten Tag ist für den Vormittag Sonne angesagt und diese begrüßt uns auch am frühen Morgen, wenn auch bei frischen 4 Grad. Aber wir sind ja nicht aus Zucker, also flugs die Wanderklamotten an, Mütze und Handschuh dazu und los geht`s. Die frische Morgenluft ist herrlich und die Tour zum Voringsfossen spannend und abwechslungsreich.

Der Voringsfossen ist einer der bekanntesten und somit auch meistbesuchten Wasserfälle Norwegens. 99 % aller Touries bleiben allerdings oben an den Aussichtspunkten hängen, wir aber wandern durch die traumhafte Schlucht des Mabodalen zu seinem Fuße. Von unten sieht man die vielen Leute gar nicht, so hoch ist der Wasserfall. Das Tal und der Wasserfall selbst sind einfach nur gigantisch und  die ganze Tour wunderbar abenteuerlich, so dass sie auch unserer Tochter viel Spaß macht. Klettern geht halt immer und genau das muss man auch fast den ganzen Weg. Trotzdem ist die Tour ungefährlich und auch schon mit kleineren Kindern so um die 5 Jahre machbar. Das absolute Highlight ist natürlich die traumhafte Hängebrücke, die sich über die Schlucht spannt und die überquert werden muß.

Wanderung Voringsfossen
Da ganz hinten müssen wir hin!
Wanderung Voringsfossen
Kletterstellen fast den ganzen Weg über, prima!
Wanderung Voringsfossen
Und da ist er! Ist das nicht wunderschön?

Auf dem Rückweg schaffen wir es gerade noch zu den oberen Aussichtspunkten, bevor unser bester Freund, der Regen, wieder einsetzt. Die oberen Aussichtspunkte, insbesondere den am Fossli Hotel kann man machen, muss man aber nicht. Uns war es viel zu rummelig dort oben, die Wanderung unten war viel schöner und auch eindrucksvoller!

Wanderung Voringsfossen
Am Aussichtspunkt am Fossli-Hotel!

Wir überstehen irgendwie den verregneten Nachmittag und setzen unsere ganze Hoffnung auf den morgigen Tag, denn für den ist Sonne angesagt! Und wir möchten doch sooo gerne in der Hardangervidda wandern, sie ist der eigentliche Grund, warum wir so weit nach Norden gefahren sind.

Am nächsten Morgen hat es durch die viele Feuchtigkeit noch etwas Hochnebel, aber insgesamt schaut es gut aus und somit fahren wir auf die Hochebene hoch. Schon die Fahrt auf die Hardangervidda ist ein Erlebnis! Je weiter wir nach oben kommen, desto einsamer und wilder wird es. Die Landschaft ist karg, rau und wunderschön. Dort, wo wir eigentlich hin wollen sehen wir allerdings ... Schnee  😯 . In der Nacht war es tatsächlich so kalt, dass es geschneit hat, mitten im August! So war das nun eigentlich nicht geplant und unser Gute-Laune-Pegel sinkt empfindlich ab. Schließlich wollen wir die Hardangervidda in grün erleben und nicht weiß! Was also tun? Wir beschließen, es erstmal ein wenig tiefer, also unterhalb der Schneegrenze zu versuchen.

An einem Wanderparkplatz halten wir an und sind uns erstmal nicht sicher, ob wir hier richtig sind. Hier gibt es  nämlich alles, nur keine Wanderwege ;-). Da es noch sehr früh und ebenso sehr kalt ist, frühstücken wir erstmal in Ruhe. Das ist unser Glück, denn gerade als wir wieder abziehen wollen (nicht wirklich wissend, wohin), parkt ein norwegisches Ehepaar neben uns, packt sein Wanderzeugs aus und stiefelt los. Ohne Wanderwege, einfach so ... aha, so geht das also hier!

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Wir warten ein paar Minuten und dann gehen wir auch los. Und hey, was soll ich sagen, es wird eine der schönsten Touren, die wir je gemacht haben! Die Einsamkeit und Wildheit der Hardangervidda nimmt uns sofort gefangen und bis auf die 2 Norweger, deren rote Mützen wir noch eine Weile in der Ferne leuchten sehen, treffen wir in den 5 oder 6 Stunden absolut niemanden!

Hardangervidda mit Kind 4Hardangervidda mit KindWir wandern über Granitblöcke und (weich und angenehm für die Füße) über die Flechten und Gräser, die hier wachsen. Bäume gibt es keine und das Sichtfeld streckt sich bis zum Horizont. Den Weg müssen wir uns suchen und wahnsinnig Strecke machen wir auch nicht, da wir ständig Wasserlöcher, kleine und größere Seen und sumpfige Ebenen umgehen müssen. An einem Fluss ist für Lara und mich Schluss. Wir kommen  nicht rüber, zu wild ist das Wasser und zu weit auseinander die Steine, über die wir hätten springen können. Also drehen wir um. Macht aber nichts, es war trotzdem eine geniale Tour mit tiefgehenden Eindrücken und wir sind uns einig: hierher kommen wir noch einmal wieder, mit ein paar mehr Tagen Zeit und einem Zelt im Gepäck.

Hardangervidda mit Kind 1Hardangervidda mit KindHardangervidda mit Kind 5Als Übernachtungsplätzchen habe ich uns vorab einen  kleinen, feinen Ort rausgesucht, nur erreichbar über eine 11 Kilometer lange Schotterstrasse, für die 10 Euro Maut bezahlt werden müssen (" Tinnhølveien", an der Dyranut Touristhytta abbiegen). Die Schotterstraße führt direkt in den Nationalpark - und damit mitten ins Nichts. Sie endet an einem See, wo aber leider auch gleichzeitig ein recht großer Parkplatz und somit ganz gut Trubel ist.

Nö, so hatten wir uns das nun nicht gedacht und unseren "Tag der Einsamkeit" so zu beenden, stand definitiv nicht zur Wahl. Glücklicherweise liegen aber entlang der  Schotterstraße immer wieder kleine Einbuchtungen und Weglein, die eine perfekte Alternative bilden. Und eine Solche nehmen wir dann auch in Beschlag. Der Platz ist perfekt, Abendsonne bis 11 Uhr abends, vor uns ein kleiner See und Fernsicht bis zu den schneebedeckten Gipfeln und dem Hardangerjokkulen, einem Gletscher.

Bei 4 Grad ziehen wir alles an, was wir haben und holen flugs unsere geliebte Feuerschale heraus. Es ist fast schon kitschig schön und wir können uns nicht erinnern, schon mal etwas ähnlich Weltentrücktes erlebt zu haben.

Hardangervidda mit Kind
unser Stellplatz für die Nacht - niemand da, außer uns
Hardangervidda mit Kind
ohne Worte...

Bis halb 12 Uhr abends halten wir aus, dann sinkt das Thermometer Richtung Null-Grad-Marke und es wird echt zu kalt. Schön, dass wir jetzt in unseren kuschligen Camper können!

Soooo gerne wären wir hier noch 1, 2 Tage geblieben, aber am nächsten Morgen begrüßt uns, ihr ahnt es schon, der Regen. Auch die Temperaturen sind nicht wirklich höher, also ziehen wir weiter. Wir fahren den ganzen Tag durch Nebel und Regen entlang des RV 7, nur unterbrochen durch einen kurzen Stopp in Geilo, wo wir einkaufen und uns eine Riesen-Pizza leisten. Muss ja schließlich auch mal sein!

Wir fahren noch bis zum Sandviken Camping am riesigen Tinnholensee. Der Naturcamping ist toll! Wieder direkt am Ufer des Sees und, wenn das Wetter mitspielen würde, könnte man hier gigantische Kanutouren machen!

Camping Sandviken
Aussicht vom Sandviken Camping

Immerhin hört es am Abend gnädigerweise mal auf zu regnen und Lara und ich schnappen uns zwei Becher und wollen Blaubeeren sammeln gehen. So der Plan, schließlich gibt`s die gerade in ganz Norwegen! Jo, irgendwie überall, aber nicht hier  🙂 . Macht aber nichts, denn stattdessen finden wir wilde Himbeeren, klein, aber unglaublich süß und lecker. Innerhalb kurzer Zeit haben wir unsere Becher voll und außerdem gleich wieder ein neues Stück schöner Erde entdeckt, keine 5 Minuten vom Camping entfernt!

Camping Sandviken20160812_192436Langsam aber sicher nähert sich unsere Zeit in Norwegen ihrem Ende und endlich, ENDLICH ist ein Hoch mit Sonne und sommerlichen Temperaturen in Sicht! Da es uns im Setesdal so gut gefallen hat und Lara noch einen versprochenen Grillabend mit Lagerfeuer auf "ihrer" Insel offen hat, nehmen wir die letzten Kilometer in Richtung Fähre in Angriff. Wir fahren aber tatsächlich noch einmal einen ganzen Tag (muß ich erwähnen, dass das im Regen stattfindet?), bis wir wieder im Setesdal landen. Man schafft wirklich kaum Strecke in Norwegen, für die 200 Kilometer brauchen wir 5 oder 6 Stunden.

Wir haben noch 5 Tage und die wollen wir an 2 verschiedenen Orten verbringen. Unser angepeilter Campingplatz im ersten Ort (Rysstad) versinkt leider gerade im Modder, die Wiesen sind so aufgeweicht, dass wir nicht mehr drauf fahren können bzw. wollen. Was nun?

Wir fahren an einem weiterem Camping vorbei, der mit 5 Sternen klassifiziert ist. Nun sind wir ja eher die Naturcamping-Fans, aber aufgrund der jetzigen Situation und entgegen unseren Gewohnheiten sag ich noch: halt mal an, wir schauen zumindest mal! Was für ein Glück!

Der Camping (Solvgarden Camping) liegt traumhaft schön direkt am Fluß, abseits der Straße, ist super schön angelegt und sagt uns auch sonst zu. Dass die Sterne-Klassifizierung sich in Norwegen (außer im Preis natürlich), nirgends wiederspiegelt, dürfen wir allerdings auch lernen. Der Camping ist schweineteuer, dafür hat es nicht einmal Steckdosen im Bad, Haare waschen und föhnen fällt also aus  😉 . Die Lage ist allerdings so schön, dass wir das in Kauf nehmen und 2 Nächte bleiben. Lara findet eine Freundin und wir entspannen uns mal so richtig und machen einfach nur nichts (außer endlich Blaubeeren sammeln 🙂 ! Nach den vielen Kilometern und Eindrücken genießen wir die Ruhe und Stille dieses Ortes.

Solvgarden Camping
fein hier 😉

Solvgarden Camping

Fünf Kilometer vom Solvgarden Camping entfernt gibt es allerdings eine kleine, recht unbekannte Straße, die über 80 Kilometer durch einsame Landschaften bis hin zum Lysefjord führt. Diese Fahrt ist ein Muss! Wir fahren sie nicht ganz, ganz einfach, weil wir keine Lust auf Touri-Massen am Lysefjord haben und außerdem noch etwas in der Setesdalsheiane wandern wollen (irgendwie sind wir halt schon ganz schön verwöhnt in Sachen Einsamkeit  😉 ).

Wanderung SetesdalsheianeNach einer traumhaften Fahrt bei eben solchem Wetter (jaa, der Sommer ist endlich angekommen in Norwegen!), halten wir am Wanderparkplatz zur Oyuvsbu-Hütte und schnüren unsere Wanderstiefel.

Wir laufen bis zur Hütte und noch ein Stückchen weiter. Wirklich weit kommen wir aber nicht, denn a) haben wir keinen Bock mehr auf Stress und b) ist dieser Flecken Erde einfach zu schön und somit beschließen wir, einfach nur zu genießen und packen unser Picknickzeug aus.  Zu unseren Füßen der Oyuvsbu-See in verboten schönem Blau und drumherum die Berge in noch schönerem Grün. Bis auf ein paar Schafe sind wir ... genau, allein!

Der See, ist übrigens nur einer von vielen auf der Setesdalsheiane und der Ausschnitt auf dem Foto nur sein Beginn. Hinter der Ecke geht es weiter, die Weiten sind einfach unglaublich in Norwegen!

Wanderung Setesdalsheiane
Auf geht`s!
Wanderung Setesdalsheiane
unten sieht man die Hütte
Wanderung Setesdalsheiane
Weit kommen wir nicht, zu schön ist es hier!

Nach diesem schönen Tag sind wir, wie das Wetter auch, in Hochstimmung und peilen nun unser letztes Ziel, den Camping Neset an. Hier waren wir ja schon ganz am Anfang unserer Tour und hier wollen wir sie auch beenden.

Wir haben noch zwei traumhafte Tage bei Sonnenschein und 28 Grad und endlich klappt es auch mit dem Paddeln und dem Lagerfeuer auf der Insel. Um das Fass zum Überlaufen zu bringen, entdecken wir tatsächlich noch einen kleinen Privatstrand, wie er schöner nicht sein könnte - mit feinem, weißem Sand und Kiefernwald im Hintergrund. Sollte die Hütte am Strand jemals zu verkaufen sein: ich nehme sie, egal was es kostet...

Die Tage vergehen in wunderbarer Harmonie mit baden, paddeln und grillen und Lara ist glücklich. Und wir? Wir sind es auch!

Wanderung Setesdalsheiane
ENDLICH Sommer!
Wanderung Setesdalsheiane
geniales Paddelwetter
Wanderung Setesdalsheiane
Unser Privatstrand. Steht die Hütte zum Verkauf?

Wanderung Setesdalsheianepaddeln Camping Neset 15

Irgendwann ist alles mal vorbei und so sitzen wir schneller, als uns lieb ist wieder auf der Fähre nach Hirtshals. Diesmal schaukelt es ganz ordentlich und ich bin mehr als froh, nicht den Katamaran gebucht zu haben!

Wir fahren noch bis hinter Hamburg und machen dann stopp am Wildpark Schwarze Berge. Ein super Tipp, denn zum Wildpark gehört ein eigener kleiner Camping! Für nur 18 Euro stehen wir dort "all inklusiv" und einen Rabatt für den Wildpark gibt es noch oben drauf.

Also gehen wir dort am nächsten Tag spontan noch hin und sind begeistert! Der Wildpark ist genauso liebevoll und gepflegt angelegt wie der kleine Camping, die Flugshow ist genial und sogar das Essen schmeckt.

Camping Wildpark Schwarze Berge
Camping Wildpark Schwarze Berge
Camping Wildpark Schwarze Berge
Toller Aussichtsturm im Wildpark. Der Blick reicht bis zum Hamburger Hafen!

Ein rundum schöner Abschluß für einen gelungenen Urlaub also.

Und daß das Wetter nicht so wollte - naja, Norwegen, wir verzeihen dir!

⇒ ⇒ ⇒ Tipps zum Wandern in Norwegen gibt`s hier!


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14 KOMMENTARE

  1. Sehr schöner Beitrag! Macht direkt Lust, die Tour nachzufahren. Wir waren bislang immer nur in Schweden, da müsste man direkt mal einen Abstecher auf die norwegische Seite machen.

    • Haha, das ist witzig, weil ich dachte noch: eigentlich müßte man einen Abstecher nach Schweden machen 🙂 . Es kommt doch immer wieder auf`s Gleiche raus: der Urlaub ist grundsätzlich zu kurz :-).

  2. Bei mir geht die Fähre am Montag. Ich bin gerade in Dänemark. Schöne Einstimmung auf meinem Urlaub. Ich teile eure Story mal auf meiner Facebookseite.

    Grüße

    Dennis

    • Toll! Dann wünsche ich dir mal einen genialen Urlaub, der Herbst ist sicher auch ganz cool in Norwegen…wenn ich nur an die tollen Farben auf dem Fjell denke! Hach, ich könnt auch schon wieder losfahren ;-). Danke für`Teilen!

  3. Ich danke dir für diesen tollen Bericht und die wunderschönen Bilder. Ich kralle mir jetzt alles, was mit Norwegen zu tun hat, denn das ist unser Urlaubsziel im nächsten Jahr, allerdings mit Hund.

    Viele Grüße aus der Eifel
    Andrea

    • Liebe Andrea,
      mit Hund … da habt ihr euch genau das richtige Ziel ausgesucht. Mehr Natur und Platz geht nicht 🙂 . Ich wünsch euch ganz viel Spaß im nächsten Jahr!
      LG, Steffi

  4. Ein toller Bericht
    Wir sind vor 10 Jahren mit unserer 12 jährigem Tochter in 3 Wochen zum Nordkapp und entlang der Fjordküste zurück gefahren
    9000 erlebnisreiche Kilometer
    2 Jahre später noch mal bis zum Sognefjord mit 2 Gespannten und 7000 km.
    3 Jahreszeiten Erlebnis trifft es zu 100 %.
    Hätte tolle Infos und kleine Campingplätze.

    • Hallo Renate,
      da habt ihr ja auch zwei absolut tolle Reisen gehabt. 9000 Kilometer in 3 Wochen sind aber ordentlich!
      wenn du magst, kannst du Tipps zu Campings einfach hier in den Kommentaren hinterlassen, dann haben die nächsten Leser noch etwas davon.
      LG, Steffi

  5. Sehr guter Beitrag.
    Habt Ihr die Route auf GPS? plane für nächstes Jahr mit meinen 3 Kinder eine Norwegenrundreise.
    LG

    • Hallo Carsten,
      na, dann wünsche ich euch schon mal viel Spass, das wird super und ein Abenteuer für die Kids.
      Wir haben die Route leider nicht auf GPS, aber sie ist ganz simpel auf der Karte nachzufahren. Wenn du Tips brauchst, sag einfach nochmal Bescheid!
      LG, Steffi

  6. Danke für den tollen Bericht!
    Wir werden diesen Sommer ebenfalls nach Norwegen aufbrechen. Da wir noch in der Vorbereitung stecken, darf ich fragen, wie genau ihr die Route geplant hattet und ob ihr (alle) Campingplätze im voraus reserviert hattet?
    Vielen Dank und LG

    • Hallo David,
      freut mich, wenn dir unser Bericht gefallen hat ;-).
      In Norwegen brauchst du gar keine Plätze zu reservieren. Wir waren im August unterwegs und sind immer unter gekommen. In den meisten Fällen hatten wir sogar noch reichlich Auswahl, wo wir uns hinstellen, da viele Plätze gar nicht parzelliert sind. Hinstellen, wo es gefällt heisst die Devise :-). Vorgeplant hatte ich die Route nur grob anhand der Wanderungen, die wir machen wollten. Ich hab mir die Stellen, die wir sehen wollten, einfach auf einer einfachen Karte (vom ADAC) markiert und dann die grobe Route festgesteckt. Ganz oldscool also, geht sicher aber auch mit speziellen Apps.
      Viel Spass wünsch ich euch in Norwegen, ist ein tolles Land!
      LG, Steffi

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