Wie ihr ja sicher wisst, sind wir große Korsika-Fans und waren schon mehrmals auf dieser traumhaft wilden Insel im Mittelmeer und werden sie auch immer wieder bereisen.

Wir finden, dass Korsika das perfekte Reiseziel für Familien mit Kindern ist (ein großer, weiterführender Artikel hierzu folgt demnächst!), zumindest, wenn man wie wir am liebsten draußen und auch dem ein oder anderen Abenteuer nicht abgeneigt ist ,-) . Deshalb sind wir auf der Insel auch am Liebsten mit dem Zelt oder dem Camper unterwegs und können hier schon so einiges an Erfahrung weitergeben.

Nachfolgend findet ihr also unseren großen Guide zum Thema Camping mit Kindern auf Korsika. Klickt auf ein Thema, was euch interessiert oder lest gleich den ganzen Artikel. Wetten, dass ihr danach am Planen für euren nächsten Korsika Urlaub seid?

Camping auf Korsika mit Kindern: die Anreise 

In aller Regel werdet ihr aus Richtung Nord kommen und durch die Schweiz nach Süden fahren.  Hier ist es wichtig zu wissen, dass ihr für die Durchfahrt durch die Schweiz eine Vignette braucht. Ihr könnt sie euch vorab online bestellen (z.B. über den ADAC-Shop), oder ganz einfach an einer der Raststätten vor der Grenze kaufen.

Die Vignette kostet aktuell (Stand April 2019) € 36,50 und gilt für 14 Monate und Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen. Wiegt euer Wohnmobil über 3,5 Tonnen, müsst ihr eine Schwerlastabgabe zahlen.

WICHTIG: solltet ihr mit Wohnwagen oder Faltanhänger unterwegs sein, müsst ihr leider für den Anhänger eine zweite Vignette kaufen!

Kommt ihr über Lindau am Bodensee in die Schweiz, braucht ihr außerdem noch die österreichische Vignette oder aber ihr umfahrt das Stück auf der Landstraße, wobei ihr aber die aktuelle Verkehrssituation im Auge behalten solltet.

In der Schweiz wird euch das Navi in aller Regel über den Gotthardtunnel lenken wollen, aber Achtung, das ist keine gute Idee! Wir haben noch keine einzige staufreie Fahrt über diese gruselige Strecke erlebt, außer, wir waren nachts unterwegs. 

Deshalb haben wir jetzt einen super Tipp für euch: fahrt anstatt über den Gotthard über den San Bernardino Tunnel, er ist ebenfalls gebührenfrei und die Strecke ist außerdem noch viel schöner. Es sind 25 Kilometer mehr, was ihr zeitlich aber locker wieder reinholt. Nebenbei könnt ihr noch einen Stopp in der Viamala Schlucht machen und euch ein wenig die Beine vertreten, falls euer Zeitplan das zulässt.

Seit einigen sehr unentspannten Fahrten in den Süden (mit dem hässliche Gedanken im Hinterkopf, die Fähre nicht mehr zu erreichen), fahren wir nur noch über den San Bernardino und siehe da, seitdem ist alles gut.

San Beranrdino
San Bernardino

Die beste Reisezeit für Korsika 

Auf Korsika findet ihr typisches Mittelmeerklima mit trockenen, heißen Sommern und milden, feuchten Wintern. Während es an der Küste nur wenig regnet, sind starke Regenfälle im gebirgigen Inselinneren keine Seltenheit, im Winter fällt hier sogar Schnee und es gibt das ein oder andere Skigebiet.

Da die Campingplätze nur im Sommerhalbjahr geöffnet haben, wollen wir hier jedoch auch nur auf diese Jahreszeit eingehen. Die Hauptsaisonauf der Insel ist definitiv im Juli und August, dementsprechend voll ist es auch zu dieser Zeit. Die Temperaturen klettern dann auf über 30 Grad und die Aktivitäten verlagern sich eher an den Strand als in die Berge. In den Bergen, insbesondere im Bavella, kann es täglich zu heftigen Gewittern kommen.

Die für uns persönlich schönste Jahreszeit ist der Frühling und zwar hier der Mai und der Juni. Alle Campingplätze haben geöffnet und die ganze Insel blüht. Es ist noch nicht zu heiß, aber schon sommerlich warm und das Meer und die Flüsse erreichen eine angenehme Temperatur zum Baden.

Der Herbst ist ebenfalls angenehm, wenn auch nicht so farbenfroh wie der Frühling. Dafür hat das Meer noch äußerst angenehme Temperaturen und das Gebirge ist definitiv schneefrei, was Wanderungen bis in die höchsten Lagen ermöglicht. 

Camping auf Korsika mit Kindern: mit der Fähre nach Korsika

Wenn ihr auf Korsika campen wollt, müsst ihr zwangsläufig mit der Fähre anreisen. Das ist aber gar nicht schlimm, ganz im Gegenteil, denn für uns beginnt der Urlaub immer schon, wenn die Fähre in Sicht kommt. Wir finden, es hat etwas Abenteuerliches, mit dem Schiff übers Meer anzureisen, zu sehen, wie das Festland verschwindet und die Silhouetten der Inseln am Horizont auftauchen.

Korsika Fähre
Korsika Fähre

Ihr habt nun mehrere Möglichkeiten, vom Festland überzusetzen. Es gibt zwei Fährgesellschaften, Corsica Ferries und Moby Lines, beide steuern die Insel tagsüber sowie auf Nachtfahrten an.

Folgende Verbindungen gibt es: 

  • Livorno-Bastia
  • Livorno-Ile Rousse
  • Savona-Bastia
  • Genua-Bastia
  • Piombino-Bastia
  • Nizza-Porto Vecchio
  • Nizza-Ajaccio
  • Nizza-Bastia
  • Nizza-Ile Rousse
  • Toulon-Porto Vecchio
  • Toulon-Ajaccio
  • Toulon Bastia
  • Toulon-Ile Rousse

Welche davon für euch die Richtige ist, entscheidet sich daran, wo ihr auf der Insel bevorzugt unterwegs sein werdet. Korsika ist groß und die Fahrzeiten sind nicht zu unterschätzen. Solltet ihr also schon vorab wissen, dass ihr euch hauptsächlich im Südwesten aufhalten werdet, macht eine Passage nach Ajaccio durchaus Sinn.

Wir persönlich fahren allerdings immer die Inselhauptstadt Bastia an und das von Italien aus. Uns persönlich ist die Fahr nach Südfrankreich einfach zu lang.

Die Fahrzeit auf den italienischen Strecken beträgt 4-6 Stunden, ja nachdem, ob ihr euch für eine Nacht- oder Tagespassage entscheidet. Die Nachtfahrt dauert länger, aber dafür checkt ihr abends spät ein, genießt noch das nächtliche Flair auf der Fähre, kommt morgens um Acht entspannt auf der Insel an und habt noch den ganzen Tag vor euch. Nehmt ihr dagegen eine der Fähren, die tagsüber fahren, kann es schon mal etwas stressig werden, denn entweder kommt ihr auf der Insel spät an und müsst dann noch einen Camping suchen oder aber ihr braucht einen Camping VOR der Überfahrt, beides finden wir persönlich nicht so optimal.

Solltet ihr euch für eine Nachtfahrt entscheiden, plant bitte auf jeden Fall den Aufschlag für eine Kabine ein, dann habt ihr halbwegs vernünftige Betten und auch ein Bad. Die nächtliche Überfahrt in einer der sogenannten Schlafsessel ist auf keinen Fall zu empfehlen, schon gar nicht mit Kindern.

Die Preise schwanken übrigens enorm und deshalb macht es zumindest in den Saisonzeiten Sinn, vorab zu reservieren. Wenn ihr nicht in der absoluten Hauptsaison unterwegs seid, könnt ihr auch von unterwegs aus noch buchen, da findet sich eigentlich immer was.

=> Reservierung Corsica Ferries

=> Reservierung Moby Lines

Korsika mit dem Wohnmobil oder Wohnwagen: der Straßenzustand

Das ist das Thema, bei dem auf Korsika Freud und Leid ganz ganz nah beieinander liegen. Wie oben schon erwähnt, ist die Insel relativ groß, zumindest, wenn man die Straßenzustände dazu ins Verhältnis setzt.

Alle größeren Städte sind mit vernünftigen Straßen verbunden und zwischen Bastia und Ile Rousse, sowie entlang der Ostküste gibt es sogar Schnellstraßen. Auf allen anderen Strecken und ganz besonders im Inselinneren müsst ihr aber mit kleinen, oft auch nur einspurigen Straßen und schlechtem Straßenzustand rechnen.

Die Insel ist sehr gebirgig und genau so sind auch die Straßen. An der Westküste beipielsweise, an der sehr schönen und bekannten Strecke durch die Calanche, werdet ihr mit einem großen Reisemobil bei Gegenverkehr definitiv Schweißausbrüche bekommen. Von einem Wohnwagen im Schlepptau ganz zu schweigen ...

Korsika Straßenzustand
Hier sieht`s noch gut aus 😉

Das ist auch der Grund, warum wir euch empfehlen, die Insel mit Zelt, Bulli, Kastenwagen oder kleinem Wohnmobil zu bereisen, alles andere macht definitiv keinen Spaß, bzw. werdet ihr auf die schönsten Orte verzichten müssen. Einige Strecken sind sogar für Wohnmobile gesperrt (Restonica Tal z.B.), auch das Asco Tal ist im hinteren Teil mit großem Gefährt nicht mehr befahrbar. Dazu kommen die oft kleinen Wanderparkplätze, meist nur Parkbuchten irgendwo am Straßenrand usw.. Nicht umsonst ist Korsika die Insel der Bullifahrer!

Wenn ihr nun aber ein großes Wohnmobil habt und damit nach Korsika wollt, könnt ihr natürlich auch auf einen der gut zu erreichenden Campings, zum Beispiel an der Ostküste,  gehen und von dort aus mit einem kleinen Mietwagen die Gegend erkunden. Das Gleiche gilt natürlich für Familien, die mit Gespann unterwegs sind. So jedenfalls, würden wir das machen.

Camping auf Korsika: was ist zu beachten

Korsika ist ein Paradies für Campingfans, denn an praktisch jeder Ecke findet sich ein Campingplatz, insgesamt gibt es über 200 auf der Insel. Viele Plätze befinden sich am Meer, aber auch das Inland ist sehr gut bestückt, was wir ganz besonders toll finden, denn gerade das Inselinnere ist das, was den Charme Korsikas ausmacht.

Die Ausstattung korsischer Campingplätze

Viele Plätze sind eher kleiner und naturbelassen, gerne auch mal nicht komplett begradigt und schon gar nicht parzelliert. Der Standard ist nicht so hoch wie in anderen europäischen Ländern und bei den sanitären Anlagen muss man auch mal ein paar Abstriche machen. Dafür ist die Lage oftmals unbeschreiblich schön, mitten in der Natur und die Atmosphäre in aller Regel lässig und entspannt.

Die meisten Plätze verfügen über Stromanschlüsse, ein langes Kabel (50 Meter sollten es schon sein!), solltet ihr aber in jedem Falle dabeihaben. Außerdem vernünftige Heringe für den oft sehr harten Boden.

Fast überall gibt es auch ein kleines Restaurant und/oder einen kleinen Shop. Trotzdem macht es Sinn, den mobileigenen Kühlschrank aufzufüllen, vor allem, bevor ihr in die entlegenen Gebiete im Inselinneren fahrt.

Wer auf einen gewissen Komfort nicht verzichten will, findet dennoch auch die üblichen 4* Plätze mit Animation und allem Drum und Dran.  Die Masse machen sie auf Korsika jedoch in keinem Falle aus und das ist auch gut so. Wir jedenfalls genießen immer die kleinen, urigen Plätze, ganz einfach, weil sie so wunderbar zur Insel passen und erst das richtige Korsika-Feeling aufkommen lassen.

Camping auf Korsika

Öffnungszeiten korsischer Campingplätze

Korsika ist ein Sommerinsel, das heißt, so gut wie alle Campingplätze schließen über den Winter. Selbst wenn ihr einen Platz finden solltet, der laut Internet im Winter geöffnet hat, heißt das nicht, dass ihr auch tatsächlich vor geöffneten Toren stehen werdet 😉 . 

Ab April jedoch starten dann fast alle Campings in die Saison und öffnen nach der Winterpause.  Geöffnet ist etwa bis Mitte/Ende Oktober, wobei viele Plätze ab Ende September teilweise ihre Läden, Restaurants und Bars schließen und das Angebot eingeschränkt ist, aber das ist ja eigentlich überall so.

Wildcampen auf Korsika: definitiv nicht zu empfehlen!

Korsika ist in mancherlei Hinsicht etwas rigoroser. Was aber wirklich absolut nicht akzeptiert wird, ist Wildcamping in jeglicher Hinsicht. Mal eben so mit dem Bus in den Wald stellen, ist nicht drin, schon gar nicht in der Saison.

Wir persönlich stehen sehr gerne frei und machen das auch, wo es sich anbietet. Auf zerstochene Reifen von Möchtegern-Sheriffs oder 400 Euro Strafe von den echten Sheriffs haben wir aber keine Lust und ganz ehrlich, das ist bei der Masse an Plätzen auch wirklich nicht nötig. Gerade auf Korsika findet ihr auch viele kleine Campings, wenn euer Budget nicht so hoch ist.

Ein paar Raritäten, sprich Parkplätze, auf denen das Übernachten erlaubt und die Entsorgung von Wohnmobilen möglich ist, gibt es wohl offiziell. Sie sind dann mit entsprechenden Schildern gekennzeichnet. Aber ganz ehrlich? Wir haben noch keinen davon entdeckt ...

Wer in den Bergen zu Fuß und mit Zelt unterwegs ist, ist natürlich ebenfalls von dem absoluten Wildcampingverbot in Korsika betroffen. Korsika ist aber auf seine vielen Wanderer sehr gut eingestellt und entlang der großen Routen gibt es überall Hütten ("Gites"), in denen ihr übernachten könnt. Teilweise könnt ihr in dem Bereich der Hütte auch euer eigenes Zelt aufstellen und manchmal sogar ein kleines Zelt für die Übernachtung mieten, sollten die Hütten ausgebucht sein.

Camping auf Korsika mit Hund: aber ja doch!

Die Hundebesitzer unter euch wird es freuen zu hören, dass sie ihre Fellnase problemlos mitnehmen können. Korsika ist allgemein sehr hundefreundlich und auch auf den meisten Campingplätzen sind sie gerne gesehen.

Selbst an den Strand könnt ihr euren Vierbeiner mitnehmen. Obwohl an den großen Touristenstränden offiziell keine Hunde gern gesehen sind, so wird es dennoch toleriert. Damit dies auch so bleibt, sollte man seinen Hund zumindest anleinen und auch sonst darauf achten, dass sich niemand gestört fühlt.

Korsika Camping mit Hund
Glücklicher Wauz am Strand von Pinarellu

Bei der Anreise mit der Fähre mit Hund müsst ihr nach den aktuellen Bedingungen fragen. Bei Moby dürfen die Hunde aktuell nur aufs Außendeck, bei Corsica Ferries auch in den Innenbereich, aber nicht ins Restaurant. Bei beiden Fährgesellschaften könnt ihr jedoch Kabinen buchen, in die der Hund mit hinein darf und es gibt spezielle Hundedecks, wo der Hund sich bei Bedarf lösen kann. Offiziell herrscht außerdem Maulkorbpflicht auf der Fähre, wobei auch da großzügig drüber hinweg geschaut wird 😉 . 

Mitführen müsst ihr natürlich den Heimtierausweis. Die letzte Tollwutimpfung muss außerdem mindestens 3 Wochen her sein.

FKK Camping auf Korsika: viel Wind und Sonne für nackte Haut!

Korsika hat nicht weniger als 10 Campingplätze für Anhänger der freien Körperkultur zu bieten und gilt daher neben Kroatien als das FKK-Camper-Paradies im Mittelmeer. Die meisten Plätze befinden sich an der Ostküste, aber auch im Inland gibt es einen sehr schönen Platz, den U Furu. 

Nacktbaden ist an Korsikas Sränden offiziell nicht erlaubt, wird aber an einigen Orten toleriert, ebenso wie das Baden "oben ohne".

Die bekanntesten FKK Campingplätze auf Korsika sind Riva Bella,  Bagheera, La ChiappaCamping Villata und der U Furu.

Die schönsten Campingplätze auf Korsika: unsere Favoriten

Es gibt sicherlich ganz viele, wunderschöne und idyllische Plätze auf Korsika und auch wir haben noch längst nicht alle gesehen. Ein paar wirkliche Favoriten haben wir aber, zu denen es uns immer und immer wieder hinzieht. Hier kommen sie, unsere ganz persönlichen schönsten Campingplätze auf Korsika:

Camping U Rosumarinu

Hach ja, der Rosumarinu ... ein Traum aus Fluß, Fels und mediterranem Bewuchs und eindeutig unser absoluter Lieblingsplatz mit den schönsten Badegumpen der Welt 🙂

U Rosumarinu liegt 10 Kilometer landeinwärts an der Ostküste und ist unserer Meinung nach ein Muss für einen Korsikaaufenthalt. Der Camping bietet unbegrenzte Möglichkeiten: Flussbaden, Klippenspringen, Canyoning und Hochseilgarten und natürlich unendlich viele Möglichkeiten zum Wandern im Bavella. Trotzdem besticht der Platz durch seine Ruhe und Idylle.

=> zum Camping U Rosumarinu

Camping Village d'Ostriconi

Am Campingplatz Village dÒstriconi sind wir ebenfalls sehr gerne, obwohl oder gerade WEIL der Platz nicht direkt am Meer liegt. Zum Strand läuft man eine Viertelstunde, aber hey, dieser Weg ist soo wunderschön und am Ende wartet noch ein kleines Abenteuer in Form einer Flußüberquerung.

Gerade mit kleineren Kindern MÜSST ihr auf diesen Platz, denn ihr habt hier bei rauer See und hohen Wellen (und das kommt an der Westküste öfter vor) immer die Möglichkeit, im Fluss zu baden. Dieser mündet am Strand direkt ins Meer, ihr könnt nach dem Salzwasser also quasi gleich noch in das (sehr saubere) Süßwasser der Flusses hüpfen. 

=> zum Camping Village dÒstriconi

Camping California

Der Camping California ist etwas für echte Strandfans. Hier tummeln sich in den Ferien hauptsächlich deutsche Urlauber und so finden die Kinder schnell Anschluss. 

Trotzdem ist der Camping sehr idyllisch und das Beste ist: er verfügt über eine private Badebucht aus feinstem, schneeweißen Sand mit ein paar schönen Schnorchelfelsen!

Er ist außerdem optimal gelegen als Ausgangsposition für verschiedene Ausflüge, zum Beispiel zum Piscia de Gallo, einem eindrucksvollen Wasserfall im Bavella oder nach Porto Vecchio und Bonifacio.

=> zum Camping California

Camping San Damiano

Der Camping San Damiano ist sicher nicht der schönste Campingplatz auf Korsika, aber dafür der am bestgelegenste für eine Zwischenübernachtung vor oder nach der Überfahrt nach Bastia.

Campingplatz San Damiano Korsika

San Damaino ist recht groß und hat alles, was man so braucht (oder auch nicht). Er ist perfekt auf die Fährpendler eingestellt und die Schranke öffnet schon sehr früh morgens, so dass ihr es auch bei morgentlichem Stau in Bastia definitiv auf die Fähre schafft. Ein Punkt, der nicht zu verachten ist und dem ganzen eine gewisse Streßfreiheit verleiht.

Außerdem liegt der Camping San Damiano direkt an einem kilometerlangen Strand, der zwar nicht zu den schönsten auf Korsika zählt, aber dafür perfekt für einen ausgiebigen Spaziergang nach langer Anreise geeignet ist.

=> zum Camping San Damiano

Hol dir unseren Campingführer über die schönsten naturnahen Campingplätze. Inklusive einiger exclusiver Vorteile, die es so nur über dieses Buch gibt. 

Nun folgen noch ein paar Platze, die wir zwar noch nicht selbst besucht haben, die aber auf unserer Favoritenliste ganz weit oben stehen und in jedem Fall auf einer der nächsten Reisen angesteuert werden:

Camping Cupabia Korsika

Der Camping Cala di Cupabia ist ein extrem lässiger Platz, bei dem man wohl über das ein oder andere Manko großzügig hinwegschauen muss. Dafür bekommt man einen Camping direkt am traumhaft schönen Sandstrand mit gutem Restaurant und chilliger Atmosphäre.

Camping Cupabia ist leider schon länger kein Geheimtipp mehr und in der Saison ist man gut beraten, früh da zu sein.

=> zum Camping Cala di Cupabia

Camping Tizarella

Der Camping Tizarella liegt im Inselinneren, am Eingang des Asco Tals und ist damit für alle interessant, die das traumhafte Ascotal ein wenig genauer erkunden möchten.

Der Camping ist wohl einer dieser schönen, kleinen Naturcampings Korsikas, weshalb er auch auf unserer Liste steht 😉 . Er liegt am Bach mit einer schönen Badestelle, die aber eher flach ist. Die größeren Gumpen findet ihr dann weiter hinten im Asco Tal.

Für Familien bietet sich der Campingplatz bestens an, denn es gibt noch einen kleinen Pool, saubere Sanitäranlage und einige schöne Ausflugsziele, wie die Schildkrötenfarm und natürlich die Gumpen im Asco- und im Tassineta Tal.

=> zum Camping Tizarella

Camping La Riviere

Der Camping La Riviere bei Zonza liegt wunderschön im Wald unter den hohen, imposanten Kiefern des Bavella. Auch hier findet sich ein nettes Flüßchen 5 Minuten oberhalb des Platzes, welches inklusive Gumpe zum Baden einlädt. Nicht weit entfernt ist außerdem das kleine Städtchen Quenza.

Der Platz ist ideal für alle, die im Urlaub gerne aktiv sind: wandern: mountainbiken, reiten. Der GR20 und der Mare e Mare, zwei der größten Fernwanderwege Korsikas befinden sich in unmittelbarer Nähe, weshalb ihr hier auch ein eher sportliches Publikum vorfinden werdet.

=> zum Campingplatz La Riviere

Camping U Paradisu-Plage de Saleccia

Der Campingplatz am Strand von Saleccia ist etwas ganz Besonderes. Er ist nämlich nur per Allradfahrzeug auf einer sehr anspruchsvollen Piste zu erreichen und das ist auch der Grund, warum wir ihn bisher noch nicht persönlich besuchen konnten. Wir hoffen, dass wir das nun mit unserem Allrad-Bulli endlich angehen können. Entsprechendes Publikum und Gefährte findet ihr auf dem Platz und es gibt bestimmt ganz sicher genug zu gucken 🙂 . 

Traumhaft schön ist außerdem der schneeweiße Strand vor dem Campingplatz und auch der benachbarte Lotu-Strand, zu dem ihr laufen könnt, ist nicht weniger schön. Außerdem punktet der Platz mit einem guten Restaurant!

Für Zelter gibt es übrigens die Option, sich per Geländewagen-Shuttle zu dem Platz bringen zu lassen!

=> zum Camping U Paradisu Plage de Saleccia

Camping auf Korsika: alle Campingplätze auf Korsika einer Karte

Wie bereits erwähnt, gibt es auf Korsika über 200 Campingplätze. Das ist eine ganze Menge für die Größe der Insel und ihr fragt euch nun sicher, wie ihr den für euch richtigen Platz findet. Am besten geht das natürlich mit einer übersichtlichen Karte und ihr könntet dafür Google Maps bedienen. Ihr könntet, es gibt aber eine noch viel bessere Möglichkeit!

Auf der genialen Webseite U Paradisu nämlich, DEM Korsikaspezialisten im Netz! Hier planen auch wir jeden unserer Korsikaurlaube, es gibt einfach nichts besseres. Auf U Paradisu könnt ihr euch übrigens auch kostenlos einen Wahnsinns Reiseführer über 400 Seiten herunterladen, in dem ihr wirklich alles findet.

Aber zurück zu den Campingplätzen. Auf dieser Seite von U Paradisu findet ihr eine nach Regionen aufgeteilte Karte aller Campingplätze Korsikas. Die meisten sind verlinkt und auch von Lesern bewertet und mit vielen Fotos versehen. Die Karte ist Gold wert und über sie haben wir schon so manchen tollen Platz entdeckt.

=> zum Campingplatzverzeichnis von U Paradisu

Und hier die Karte von U Paradisu, die wir in unseren Artikel einbinden konnten:

Camping auf Korsika: was du unbedingt mitnehmen musst!

Korsika ist eine wilde Insel. Die meisten Campingplätze sind naturbelassen und einfach ausgestattet. Abweichend zu der normalen Ausstattungsliste (die wir euch gleich unten zum Download verlinken), braucht ihr Folgendes unbedingt:

  • extra langes Stromkabel (mind. 50 Meter)
  • wer länger auf den Plätzen ohne Strom, stehen will: kleine, mobile Solaranlage, zum Beispiel diese hier, die ist faltbar und hat ein super Preis-Leistungsverhältnis
  • Hängematte, jaa, unbedingt und unverzichtbar 🙂 , je nach vorhandenem Stauraum in der Light-Variante oder der Gemütlichkeits-Variante
  • Zelter bringen am Besten mobile Kühlakkus mit, die kann man meist an der Rezeption kühlen
  • vernünftige Heringe für harte und steinige Böden
  • guten Mückenschutz (wir nehmen immer Anti Brumm, das hilft bis jetzt noch gegen jede südländische Mücke und den Stichheiler (feines Teil, aber nichts für Weicheier), wenns passiert ist

Hier könnt ihr euch unsere große Packliste downloaden und ausdrucken:

=> zur Camping Packliste

Was dich vielleicht noch interessieren könnte:

Fazit:

Korsika ist unser ganz persönliches Traumland, wenn es um einen Campingurlaub im Süden geht. Die authentischen, urigen Campingplätze, die fantastische Bergwelt und die schönen Strände - wir finden, es gibt nichts Schöneres.

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4 KOMMENTARE

  1. Danke für den tollen Überblick! Könnt ihr noch etwas zu den Reisezeiten sagen? Also wann lohnt es sich besonders die Insel zu besuchen? Ab wann ist es angenehm camping- (und bade-?) -warm und wann wird es so richtig heiß? Oder sind die Temperaturen auch im Hochsommer gut zu ertragen?

    • Hallo Heike,
      vielen lieben Dank für dein Lob, vor allem aber für deinen hinweis zu den Reisezeiten. Das nehmen wir gleich noch mit auf!
      LG und schöne Ostertage!
      Steffi

    • Hallo Johanna,
      ja, vom Chez Antoine hab ich auch schon viel positives gehört, dann werden wir den wohl nächstes Jahr mal ansteuern.
      LG, Steffi

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